Fundstücke.
Für mich entdeckt. Für gut befunden. Aufgehoben.
DER SOMMER, DER AN MIR VORBEIGEGANGEN IST
Sonntag, 25. Oktober 2026
Ein kleiner Wetterrückblick mit freundlicher Unterstützung des NDR.
Ende Dezember 2025 veröffentlichte der NDR seine Wetterbilanz für Schleswig-Holstein. Die Schlagzeile lautete:
„Zu warm, zu trocken und viel Sonne.“
Wetterexperte Sebastian Wache bestätigte: viel Sonne, trocken und etwas wärmer.
Ich musste den Artikel zweimal lesen.
Offenbar hatte ich das gesamte Jahr am falschen Ort verbracht. Dabei war ich mir ziemlich sicher, in Schleswig-Holstein gewesen zu sein.
Ich erinnerte mich an unzählige Spaziergänge mit meinem Hund, bei denen ich regelmäßig nass geworden war. An mein Motorrad, das die meiste Zeit ungenutzt herumstand, weil es entweder zu kalt, zu windig oder zu nass war.
Und an unsere gelegentlichen Kanutouren mit den Arbeitskollegen. Wenn wir unseren Bürotag haben und das Wetter mitspielt, leihen wir uns gerne ein Kanu. 2025 haben wir das genau einmal geschafft. 2026 übrigens auch. Offenbar sind wir bei der Auswahl unserer Bürotage ausgesprochen talentlos.
Besonders gut erinnerte ich mich an den Juli 2025. Einige meiner Arbeitskollegen hatten damals tatsächlich die Heizung eingeschaltet. Im Hochsommer!
Vielleicht hatten wir einfach nicht verstanden, wie sich ein besonders warmes Jahr anzufühlen hat.
Auch in meinem Bekanntenkreis schien niemand etwas von diesem außergewöhnlichen Sommer mitbekommen zu haben. Der allgemeine Tenor war eher: Wann wird es denn endlich Sommer?
Aber dann kam der NDR und klärte uns auf.
Es war warm. Es war trocken. Und die Sonne hatte offenbar Überstunden gemacht.
Ich schrieb daraufhin einen Leserbrief und fragte ganz höflich, ob es sich bei dem Artikel möglicherweise um Satire handele, die lediglich nicht entsprechend gekennzeichnet worden sei.
Eine Antwort bekam ich nicht.
Vielleicht war meine Frage zu schwierig. Vielleicht war aber auch einfach niemand da. Bei so viel Sonnenschein muss man schließlich Prioritäten setzen.
Und nun schreiben wir Oktober 2026.
Ein weiteres Jahr, in dem ich offenbar wieder einiges verpasst habe.
Im August war ich in meiner fränkischen Heimat. Morgens ging ich mit meinem Hund spazieren, konnte meinen eigenen Atem sehen und vermisste schmerzlich meine Winterjacke.
Zur gleichen Zeit las ich im Obermain-Tagblatt etwas von Hitzerekorden.
Auch diesmal schrieb ich einen Leserbrief.
Auch diesmal keine Antwort.
Langsam beschleicht mich der Verdacht, dass nicht nur das Wetter, sondern auch die Kommunikation mit den Redaktionen unter einer gewissen Eiszeit leidet.
Natürlich weiß ich, dass Wetterstatistiken und das persönliche Empfinden zwei verschiedene Dinge sind. Aber wenn die gefühlte Realität eines ganzen Sommers so gar nicht zu den veröffentlichten Schlagzeilen passen will, darf man sich doch wenigstens ein wenig wundern.
Gespannt bin ich jedenfalls schon jetzt auf die Wetterbilanz 2026.
Vielleicht erfahren wir wieder, dass es eigentlich viel zu warm war.
Und falls wir irgendwann im Juli mit Schal, Mütze und Handschuhen am Strand sitzen, hoffe ich nur, dass uns rechtzeitig jemand erklärt, wie ungewöhnlich heiß dieser Sommer gewesen ist.
Man möchte schließlich nicht frieren, ohne zu wissen, dass einem eigentlich warm sein müsste.
SPAGHETTI ALLA PUTTANESCA.
Freitag, 23. Oktober 2026 · Rezept
Ein bisschen verrucht. Und verdammt lecker.

Es gibt Gerichte, für die man stundenlang in der Küche steht. Und es gibt Spaghetti alla Puttanesca. Ein paar Zutaten, die man meistens ohnehin im Vorratsschrank hat, eine Pfanne, ein Topf und eine gute halbe Stunde später steht etwas auf dem Tisch, das nach einem kleinen Urlaub in Italien schmeckt.
Über die Namensherkunft dieser Pasta streiten sich die Geister. Eine der bekanntesten Geschichten besagt, dass italienische Sexarbeiterinnen das Gericht gerne für sich kochten, weil sie das Bordell möglichst selten verlassen wollten. Die Zutaten waren ideal: Tomaten aus der Dose, Sardellen, Kapern und Oliven. Alles Dinge, die sich lange aufbewahren lassen und aus denen man ohne großen Aufwand etwas Köstliches zaubern kann.
Ob die Geschichte tatsächlich stimmt? Wer weiß. Angesichts des Namens halte ich sie jedenfalls für durchaus plausibel. Schließlich bedeutet Spaghetti alla Puttanesca sinngemäß „Spaghetti nach Hurenart“.
Aber ganz gleich, wie das Gericht nun wirklich zu seinem Namen gekommen ist: Es schmeckt fantastisch.
Fruchtige Tomaten, würzige Sardellen, salzige Kapern, aromatische Oliven und etwas Schärfe. Dazu frisch geröstete Brotbrösel mit Zitrone, Petersilie und Pecorino. Eine wunderbare Mischung aus kräftigen Aromen, Frische und ein bisschen Knuspern.
Und das Beste daran: Es ist herrlich unkompliziert.
ZUTATEN FÜR 2 PERSONEN
- 250 g Spaghetti
- 200 g Pomodorini oder kleine Dosentomaten
- ½ Knoblauchzehe
- 4 Sardellenfilets
- 25 g Kapern
- 50 g Oliven, gerne Gordal-Oliven
- ¼ Bund glatte Petersilie
- ½ unbehandelte Zitrone
- Etwas frisch geriebener Pecorino
- ½ Scheibe altbackenes Ciabatta oder anderes Weißbrot
- Gutes Olivenöl
- 1 kleine frische Chili
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- Optional: ein guter Schuss trockener Weißwein
SO WIRD’S GEMACHT
Zuerst kümmern wir uns um das, was diesem Gericht am Ende noch das gewisse Etwas verleiht: die knusprigen Brotbrösel.
Das altbackene Brot fein zerbröseln oder grob reiben und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne goldbraun rösten. Anschließend abkühlen lassen und mit etwas frisch abgeriebener Zitronenschale, gehackter Petersilie und geriebenem Pecorino vermischen. Beiseitestellen und möglichst nicht schon vorher alles wegknabbern.
Jetzt kommt die Sauce.
Den Knoblauch fein hacken und in einer großzügigen Portion Olivenöl bei milder Hitze langsam anschwitzen. Er soll sein Aroma abgeben, aber auf keinen Fall dunkel werden.
Die Sardellen dazugeben und im warmen Öl zerfallen lassen. Keine Sorge, die Sauce schmeckt später nicht unangenehm nach Fisch. Die Sardellen sorgen vielmehr für diese herrlich würzige Tiefe.
Die Kapern abtropfen lassen, leicht ausdrücken und zusammen mit den klein geschnittenen Oliven und einer fein gehackten frischen Chili in die Pfanne geben. Wie viel Chili es sein darf, entscheidet der persönliche Geschmack.
Alles kurz miteinander vermengen.
Und manchmal darf auch ein guter Schuss Weißwein hinein. Den gebe ich jetzt dazu und lasse ihn etwas einkochen, bevor die Tomaten folgen. Das bringt noch eine schöne zusätzliche Note in die Sauce.
Anschließend die Tomaten hinzufügen und alles bei kleiner Hitze gemütlich vor sich hin köcheln lassen.
Währenddessen die Spaghetti in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Bevor das Wasser abgegossen wird, unbedingt eine Tasse davon auffangen.
Die Spaghetti direkt in die Pfanne zur Sauce geben und alles gründlich vermischen. Etwas vom stärkehaltigen Pastawasser hinzufügen, bis sich die Sauce wunderbar mit den Nudeln verbindet.
Mit frisch gemahlenem Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz abschmecken. Beim Salz lieber vorsichtig sein, denn Sardellen, Kapern und Oliven bringen bereits ordentlich Würze mit.
Die Pasta auf vorgewärmten Tellern anrichten und großzügig mit der gerösteten Brotbröselmischung bestreuen.
Fertig.
Ein Gericht ohne großes Theater, aber mit unglaublich viel Geschmack.
Und falls noch ein Schluck von dem Weißwein übrig geblieben ist, weiß man ja, was damit zu tun ist.
Buon appetito!
METALLICA – ONE.
Freitag, 23. Oktober 2026
Musik, die bleibt. Und eine Botschaft, die nicht vergessen werden darf.
Wenn es eine Band gibt, die mich durch mein Leben begleitet hat wie keine andere, dann ist es Metallica. Seit meinen ersten Hamburger Jahren gehört ihre Musik zu mir. Zehn Konzerte habe ich inzwischen erlebt. Für eines bin ich sogar eigens nach New York gereist, in den legendären Madison Square Garden. Und nach zwei Konzerten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in Hamburg hatte ich sogar einen Hörsturz. Nicht gerade vernünftig, ich weiß. Aber meine Begeisterung für diese Band hat das nicht geschmälert.
Vor Kurzem hat mir James Hetfield noch einen weiteren Grund geliefert, warum ich Metallica so sehr schätze. Bei einem Konzert in Las Vegas erklärte er unmissverständlich, dass Metallica nicht auf der Bühne stehen, um ihren Fans politische Meinungen aufzudrängen. Sie wollen Menschen mit ihrer Musik verbinden, ihnen einen Abend schenken, an dem sie den ganzen Wahnsinn da draußen vergessen können.
Was für eine wohltuende Aussage in einer Zeit, in der sich immer mehr Künstler offenbar dazu berufen fühlen, ihrem Publikum die Welt zu erklären. Mich nervt diese ständige politische Belehrung inzwischen gewaltig. Besonders das Ausgrenzen und Abstempeln von Menschen, die eine andere Meinung vertreten. Selbst unsere Sprache wird zunehmend zum Streitgegenstand. Manchmal frage ich mich ernsthaft, wann wir verlernt haben, unterschiedliche Ansichten einfach auszuhalten.
Und ja, manches an dieser gesellschaftlichen Entwicklung erinnert mich erschreckend an Mechanismen, die wir eigentlich aus der Geschichte kennen sollten.
Umso bemerkenswerter finde ich, dass eine Band wie Metallica mit einem Song wie „One“ mehr über die Grausamkeit des Krieges erzählen kann als so manche politische Rede.
Der Song erzählt vom Schicksal eines schwer verwundeten Soldaten, gefangen im eigenen Körper, abgeschnitten von der Außenwelt. Ein Albtraum, der unter die Haut geht. Und das dazugehörige Musikvideo macht diesen Schrecken auf bedrückende Weise sichtbar.
Krieg ist für mich nicht nur etwas, das ich aus Geschichtsbüchern kenne. Meine Mutter war selbst Kriegsflüchtling. Sie floh aus Berlin über die damalige Tschechoslowakei nach Bayern. Die Erzählungen aus meiner Familie, auch über die Grausamkeiten jener Zeit, haben mich geprägt. Diese Erinnerungen sind geblieben, obwohl ich den Krieg selbst nie erlebt habe.
Ich frage mich oft, wie viel davon die jüngeren Generationen überhaupt noch erreicht. Die Menschen, die damals dabei waren und aus eigener Erfahrung erzählen konnten, werden immer weniger. Und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass heute wieder erschreckend leichtfertig über Krieg gesprochen wird. Über Waffen, Aufrüstung und militärische Stärke. Viel zu selten über das, was Krieg mit den Menschen macht.
Vielleicht sollte man sich „One“ gerade deshalb wieder einmal ganz bewusst ansehen. Nicht nur anhören, sondern wirklich hinsehen.
Denn wer begreifen will, was Krieg bedeutet, sollte zuerst den Menschen zuhören, die darunter leiden mussten.
Metallica ist für mich weit mehr als eine großartige Rockband. Ihre Musik begleitet mich seit Jahrzehnten. Und manchmal schafft sie etwas, das vielen Worten nicht gelingt: Sie bringt mich zum Nachdenken.
Laut, kompromisslos und mit einer Botschaft, die bleibt.
HAEVN – Promise.
Freitag, 23. Oktober 2026
Hoffnung in schweren Zeiten
Wir leben in schweren Zeiten. Und ich habe das Gefühl, dass wir erst am Anfang stehen. Dieses Jahr und vor allem das kommende werden uns vermutlich noch einiges abverlangen. Umso wichtiger ist es, die Hoffnung nicht zu verlieren.
Manchmal braucht es dafür keine großen Worte. Manchmal reicht Musik.
„Promise“ von HAEVN ist für mich genau so ein Stück. Nicht nur der Text, sondern auch die Melodie und das Musikvideo berühren mich tief. Diese Musik hat etwas, das man nur schwer beschreiben kann. Sie geht direkt in die Seele.
HAEVN ist eine niederländische Band, die hierzulande noch nicht allzu bekannt ist. Ich habe sie dieses Jahr live im Hamburger Stadtpark erlebt. Ein wunderbares Konzert, das mir in Erinnerung geblieben ist.
Wer ruhigere, gefühlvolle Musik mag, sollte unbedingt einmal reinhören. Und sich auch das Video ansehen.
Ein Lied über Hoffnung. Und darüber, sie gerade dann nicht aufzugeben, wenn die Zeiten schwieriger werden.
Lachen in finsteren Zeiten.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Man muss nicht alles lustig finden – aber manchmal hilft ein scharfer, sarkastischer Blick mehr als jedes betretene Wegsehen. Dieses kurze KI-Video bringt genau das auf den Punkt: humorvoll, böse und erschreckend treffend.
THAILÄNDISCHER GURKENSALAT.
Montag, 19. Oktober 2026 · Rezept
Ein bisschen scharf. Ein bisschen süß. Ein bisschen sauer. Und verdammt lecker.

Gurkensalat habe ich eigentlich schon immer gern gegessen. Allerdings hauptsächlich den von meiner Oma. Die konnte den richtig gut machen. Als ich nach Hamburg zog, war ich für ihren Gurkensalat einfach zu weit weg. Und irgendwann war meine Oma nicht mehr da. Was blieb, war die Erinnerung daran, wie gut er geschmeckt hatte.
Bis zu einem Abend in Hamburg.
Wir waren damals mit unserem Thai-Box-Verein nach dem Training gemeinsam essen. Im Schanzenpark gab es ein Lokal, das unter anderem ein paar asiatische Gerichte auf der Karte hatte. Dort bestellte ich einen thailändischen Gurkensalat.
Und war völlig hin und weg.
Ich finde ja, dass die Restaurantküche in Hamburg durchaus noch Luft nach oben hat. Aber dieser Gurkensalat war wirklich klasse. Scharf, süß, sauer – alles gleichzeitig, ohne dass sich die einzelnen Geschmäcker gegenseitig erschlagen haben. Genau so muss das sein.
Also habe ich irgendwann angefangen zu recherchieren und den Salat selbst nachzubauen. Ob meine Variante genauso schmeckt wie damals im Restaurant, weiß ich nicht mehr. Ist mir mittlerweile aber auch egal. Sie schmeckt mir ausgesprochen gut.
Zum Schluss kommt bei mir noch frischer Koriander darüber, weil ich den einfach liebe.
Und jetzt kommt das Erstaunliche: Egal, wo ich diesen Gurkensalat bisher mitgebracht oder für Gäste zubereitet habe, er kam immer hervorragend an. Sogar bei Leuten, die Koriander eigentlich überhaupt nicht ausstehen können.
Und wer jemanden kennt, der keinen Koriander mag, weiß, was das bedeutet. Da gibt es normalerweise keine Kompromisse. Koriander geht einfach nicht. Punkt.
Aber diesen Salat haben sie trotzdem gegessen.
Das will schon etwas heißen.
Deshalb darf er hier bei meinen Fundstücken auf keinen Fall fehlen.
Das Rezept ist ziemlich einfach. Man braucht nur ein bisschen Geduld, weil der Salat eine Weile durchziehen sollte. Aber das macht er ganz von allein, während man sich um andere Dinge kümmern kann.
Und noch ein Tipp: Macht lieber gleich ein bisschen mehr. Der geht erstaunlich schnell weg.
ZUTATEN
Für eine große Schüssel – die Mengen für den Sud sind Richtwerte, abgeschmeckt wird nach Geschmack.
- 2 Salatgurken
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 frische Chilischote
- ca. 50 g Erdnüsse, möglichst fein gehackt
- 1 Bio-Limette (Saft)
- 1 EL Sojasoße
- bis zu 2 EL Sweet-Chili-Soße
- Reisessig, alternativ Weißweinessig – Säure nach Geschmack
- ca. 150–200 ml Wasser als Grundlage für reichlich Sud (nach Bedarf anpassen)
- 1 EL Zucker zum Start
- Salz, großzügig und nach Geschmack
- Chiliflocken, vorsichtig dosiert
- frischer Koriander nach Geschmack
- optional etwas Honig zum Nachsüßen
- optional 1 reife Mango, klein gewürfelt
- etwas neutrales Öl zum Dünsten der Zwiebel
ZUBEREITUNG
- Erdnüsse rösten. Die möglichst fein gehackten Erdnüsse ohne Öl in einer Pfanne leicht anrösten und beiseitestellen.
- Zwiebel und Knoblauch vorbereiten. Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Mit etwas Öl glasig dünsten. Den gepressten Knoblauch kurz mitdünsten, dann alles beiseitestellen.
- Sud kochen. Wasser mit Reisessig, einem Esslöffel Zucker und ordentlich Salz aufkochen, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Sojasoße, Limettensaft und zunächst etwas Sweet-Chili-Soße hinzufügen. Nach Geschmack mit weiterem Essig, Sweet-Chili-Soße oder etwas Honig ausbalancieren. Der Sud darf ruhig kräftig süß-sauer und salzig schmecken: Die Gurken geben später noch viel Wasser ab. Anschließend abkühlen lassen.
- Gurken schneiden. Die Gurken schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden – mit einem scharfen Messer oder einem Hobel. Die Chilischote klein schneiden.
- Alles mischen. Die Gurkenscheiben in eine große Schüssel geben. Zwiebel-Knoblauch-Mischung und frische Chili zufügen, den abgekühlten Sud darübergießen und gut vermischen. Bei Bedarf vorsichtig ein paar Chiliflocken ergänzen, damit sich die Schärfe gleichmäßig verteilt.
- Ziehen lassen. Den Salat mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken.
- Servieren. Erst jetzt die gerösteten Erdnüsse darüberstreuen. Frischen Koriander separat anbieten oder erst auf die einzelnen Portionen geben – so können auch die Koriandergegner zugreifen. Wer mag, gibt noch klein gewürfelte Mango dazu: Sie macht den Salat fruchtiger und bringt Farbe auf den Teller.
Vorsicht bei der Schärfe: Lieber mit wenig Chili und Chiliflocken anfangen und nachlegen.
Guten Appetit! Auf Thai: „Gin hai aroi!“ – sinngemäß: Lass es dir schmecken.
Rammstein – Zeit.
Montag, 19. Oktober 2026
Rammsteins „Zeit“ trifft bei mir einen Nerv. Die Musik, die deutsche Sprache und die Bilder machen dieses Video für mich zu einem Kunstwerk. Es fasziniert mich und ist zugleich teilweise brutal und schwer auszuhalten.
So empfinde ich inzwischen auch vieles in unserer Welt: Inflation, Kriegsgeilheit und eine Welt, die mir immer fremder wird. Umso dankbarer bin ich, in einer ruhigeren Zeit aufgewachsen zu sein.





