Was ich sehe.
Was mich bewegt.
Was bleibt.

80 PS. Und trotzdem mehr Gefühl.
Donnerstag, 15. Oktober 2026
Ein dunkelgrüner Mercedes an einer roten Ampel. Am selben Abend ein Tesla, der abhebt. Und die Frage, warum mich 80 PS mehr bewegen als die ganze fliegende Zukunft.
Der Bach.
Keine Stimme schafft es so schnell, den Geist zur Ruhe zu bringen. Wie das sanfte Fließen eines ruhigen Gebirgsbachs im Lärm des Alltags. Die vermittelte Klarheit und seine friedvolle Aura sind beispiellos und berühren das Herz zutiefst.
Stadt der Diebe.
Empfohlen, bestellt und erst einmal im Bücherregal vergessen. Als ich „Stadt der Diebe“ schließlich aufschlug, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Ein rauer, unglaublich fesselnder Roman voller Herz und Seele.
Für mich entdeckt. Für gut befunden. Aufgehoben.
VAGUSNERV – MEIN KALTSTART IN DEN TAG.
Donnerstag, 29. Oktober 2026
Seit etwa einem Jahr beginnt mein Morgen mit einer Schüssel kaltem Wasser. Ein kleines Ritual, nach dem ich mich frischer und ruhiger fühle. Über meine persönliche Erfahrung mit Gesichtskälte, dem Vagusnerv und der Disziplin, dranzubleiben.
AUGENBLICKE.
Meine privaten Fotografien
Ich habe jahrzehntelang beruflich fotografiert – für Werbung, Kataloge und andere kommerzielle Zwecke. Das hatte seinen Reiz, aber letztlich ging es immer darum, etwas möglichst gut aussehen zu lassen. Produkte wurden inszeniert, perfekt ausgeleuchtet und in Szene gesetzt.
Diese Bilder hier sind anders. Es sind private Fotografien, ohne Auftrag und ohne Verkaufsabsicht. Mich interessieren Stimmungen, Spuren, Zufälle, kleine Szenen am Wegesrand und Dinge, die man leicht übersieht.
Jedes dieser Bilder hat etwas in mir ausgelöst. Vielleicht nur für einen kurzen Augenblick, vielleicht auch länger. Es hat mein Interesse geweckt, mich berührt oder zum Nachdenken gebracht. Und genau darin liegt für mich die Seele der Fotografie.
Natürlich muss das nicht jeder so empfinden. Schönheit, Bedeutung und persönliche Wahrnehmung lassen sich nicht vorschreiben. Was mich berührt, lässt andere vielleicht völlig kalt. Und das ist auch gut so.
Man muss schließlich nicht alles mögen, was man sieht. Und zum Glück kann man jederzeit einfach weiterblättern.
PROJEKTE.
Mein Buchprojekt
LEBENSMUSEUM.
Ein Museum aus Geschichten, Bildern und Erinnerungen – und eine Reise zu der Frage, was in unserem Kopf bewahrt bleibt. Beim Schreiben tauchen längst vergessene Namen, Orte und Begegnungen wieder auf.
Meine Beschäftigung mit dem Hippocampus und Lithium, intensivere Träume und die Erfahrung des Wiedererinnerns eröffnen dabei weitere Fragen. Vielleicht führt der Rundgang durch mein Lebensmuseum auch zu einer Tür in deinem.



